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NEWS

Veröffentlichung | 29.07.2021

Nörvenich:
Krisenintervention des Luftwaffengeschwaders 31 „Boelke“ in der Flutkatastrophe

Text und Fotos Sascha Jussen

Zu den Helden der verheerenden Flutkatastrophe gehört auch das Nörvenicher Luftwaffengeschwader 31 „Boelke“, dass aufgrund seiner geografischen Lage nahe an den betroffenen Gebieten als Gastgeber fungierte, um die im folgenden Text genannten Hubschrauber logistisch (Betankung, Beladen, Besatzungswechsel, UnterkĂŒnfte etc.) zu unterstĂŒtzen.Das Luftwaffengeschwader 31 besitzt selbst keine eigenen Hubschrauber.Außer fĂŒr das eigene Geschwader ist Nörvenich allerdings seit Jahrzehnten StĂŒtzpunkt fĂŒr einen von drei verbliebenen SAR (Search and Rescue) Standorten der Bundeswehr.

Dort ist stĂ€ndig ein Hubschrauber des Typs H145 SAR 24 Stunden/7 Tage einsatzbereit, um in der Regel bei UnfĂ€llen zu helfen.Dazu Wikipedia korrekt: SAR 41 ist der Name der Search-and-Rescue-Hubschrauber der Bundeswehr auf dem Fliegerhorst Nörvenich. Die Maschine vom Typ H145 LUH SAR (Leichter UnterstĂŒtzungshelikopter Search and Rescue) ersetzte im Dezember 2020 den Bell UH-1D, der seit den 1970er Jahren eingesetzt worden war.[1][2] Der SAR 41 gehört seit 2013 zur SAR-Staffel des Transporthubschrauberregimentes 30 der Heeresflieger. Das Heer betreibt drei Kommandos des SAR-Dienstes Land fĂŒr militĂ€rische Zwecke und im Rahmen internationaler Bestimmungen in Deutschland im Auftrag des Bundesverkehrsministeriums.

SAR 41 wurde in den letzten zwei Wochen auf bis zu vier Hubschrauber des Typs H 145 aufgestockt, um dem aktuellen Bedarf gerecht zu werden. Außerdem waren wegen der Katastrophe außerregelmĂ€ĂŸig vor Ort:

2 x H145M des HSG 64 (Laupheim), Luftwaffe

2 x CH-53 des HSG 64 (Laupheim), Luftwaffe

Bis zu 10 x NH.90-TTH von drei Standorten des Heeres (Fassberg, BĂŒckeburg, Niederstetten) Bis auf zwei defekte Hubschrauber wurden diese außerregelmĂ€ĂŸigen GĂ€ste bis heute abgezogen.

Die Hubschrauberbesatzungen bedankten sich beim Nörvenicher Geschwader ausdrĂŒcklich fĂŒr die herausragende UnterstĂŒtzung fĂŒr diese EinsĂ€tze.

Die eigenen Eurofighter flogen in der Periode deshalb nicht, weil viele Soldaten des Geschwaders vor Ort Hilfe leisteten.

Heute folgen erstmals zwei mit dem AufklÀrungsbehÀlter "Recce-Lite" ausgestattete eigene Eurofighter, um das Katastrophengebiet fotografisch zu erfassen und auszuwerten.

Vergleichbare AufklĂ€rungsmissionen wurden letzte Woche auch mit Tornado Kampfflugzeugen des TaktLwG 51 aus Schleswig durchgefĂŒhrt. Die Fotogalerie zeigt Fotos von mittelschweren Transporthubschraubern der Luftwaffe des Hubschraubergeschwaders 64 aus Laupheim bei Ulm. Maschinen dieses Typs flogen zunĂ€chst vor allem TransporteinsĂ€tze in die Ahr-Region, dann letzten Donnerstag und Freitag Missionen zum Abdichten der Erft bei Blessem mit Big-Packs Sand/Kies vom Kieswerk bei Gymnich und kehrten heute nach Hause zurĂŒck.

Sascha Jussen

Fachjournalist fĂŒr: Landtechnik; Luftfahrt; MilitĂ€rgeschichte

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