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in Rathaus der Gemeinde Langerwehe 52379 Langerwehe Sitzungszimmer

29.01.2020 | 18.00 Uhr
Wahlausschuss 3. Sitzung
in Rathaus der Gemeinde Langerwehe 52379 Langerwehe Sitzungszimmer

22.01.2020 | 18.00 Uhr
Rat. 34 Sondersitzung
in 52379 Langerwehe BĂŒrgerhaus Pier

31.08.2019 | 14.00 Uhr
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29.01.2020 | 18.00 Uhr
Wahlausschuss
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NEWS

Veröffentlichung | 23.01.2020

Langerwehe: Gesamtkonzept MobilitĂ€t, Infrastruktur und LebensqualitĂ€t von Dr.-Ing. Hans-Willi Keßler
Leserbrief zum Artikel „ Shuttle soll mehr Kunden bringen" und Angemerkt,, Der Hauptstraße hilft das wohl kaum" von Sandra Kinkel (AZ Seite 13 D, Nummer 16, Montag 20.Januar 2020)

Das ResĂŒmee von Frau Kinkel trifft den Nagel auf den Kopf. Was Langerwehe braucht, ist ein Gesamtkonzept MobilitĂ€t, Infrastruktur und LebensqualitĂ€t. Die hervorragenden und einzigartigen Rahmenbedingungen der Gemeinde (AutobahnanschlĂŒsse, Bahnhof, NĂ€he zum Naturpark Nordeifel, Gesamtschule mit hervorragendem Ruf, ĂŒberdurchschnittliche Kaufkraft, sehr gute medizinische Versorgung, ein intaktes Vereins- und Kulturleben, positives Wohnumfeld, die NĂ€he zu den Oberzentren etc.) mĂŒssen endlich in ein Gesamtkonzept fĂŒr den Zentralort unter Einbeziehung der BedĂŒrfnisse aller ĂŒbrigen Ortsteile mĂŒnden.

Meiner Meinung nach braucht es zusĂ€tzlich zu den derzeitigen „Publikumsmagneten" Rossmann, Geldinstitute sowie Ärzte und Apotheken zwei Dinge:

1. Ein attraktives Angebot aus qualitativ hochwertigem Einzelhandel und Gastronomie, letzteres gerne auch im Außenbereich mit Wetterschutz und

2. ein innovatives Verkehrs- und MobilitÀtskonzept (sauber, sicher, bequem)

Letzteres ist der SchlĂŒssel zum AufblĂŒhen des Zentralortes. Die Aufgabenstellung hierbei ist die Verbindung der Ankerpunkte Bahnhof, Hauptstraße, Schulzentrum, neues Gewerbegebiet/SupermĂ€rkte. Deshalb erlaube ich mir nachfolgend einen Vorschlag zur Diskussion zu stellen:

Schaut man sich das Straßennetz im und um den Zentralort an, so stellt man fest, dass der Ort in alle Richtungen umfahren werden kann. Und hier liegt meiner Meinung nach der SchlĂŒssel zur Lösung des Problems. Schafft dies doch die einmalige Voraussetzung, die Hauptstraße ab Kreisverkehr

„GaststĂ€tte Zum Schönthal" als Einbahnstraße in Richtung Bahnhof auszuweisen. Damit wird eine breite Spur frei, die man in beide Richtungen ausschließlich fĂŒr FahrrĂ€der, E-bikes, und vierrĂ€drige Bio Hybride nutzen könnte. Es entsteht eine FlĂ€che, auf der FußgĂ€nger, FahrrĂ€der und der klassische Verkehr sicher getrennt werden. Das Ganze dann noch weiter gedacht mit Mietstationen an den Ankerpunkten fĂŒr obige Fahrzeuggattungen, angereichert mit kleinen E-Fahrzeugen wie den Twizy von Renault und schon hĂ€tte das Langerwehe MobilitĂ€tskonzept bundesweit Modellcharakter. Der Ausbau dieser Idee ab Kreisverkehr in östlicher Richtung wĂ€re der nĂ€chste logische Schritt.

Der Finanzbedarf hĂ€lt sich hierfĂŒr in Grenzen, da alles schon vorhanden ist, gestartet wird mit einer Beschilderung und der einfachen Trennung der Fahrbahnen.

Die Chancen etwas zu verĂ€ndern waren noch nie so gut wie jetzt. Neue MobilitĂ€tskonzepte mit elektrifizierten oder teilelektrifizierten Fahrzeugen sind verfĂŒgbar, die Digitalisierung schafft völlig neue Möglichkeiten beispielsweise zur Bedarfsoptimierung in Echtzeit. Fördergelder zur Anschubfinanzierung des finalen Gesamtkonzeptes stehen aus den zahlreichen Strukturwandelfonds (E- MobilitĂ€t, Strukturwandel etc.) von Bund und Land zu GenĂŒge zur VerfĂŒgung. Die



Verantwortlichen sollten die Wissensressourcen externer Stellen insbesondere der RWTH- und FH Aachen einbinden, um bei der Erarbeitung einer Lösung fachkompetente UnterstĂŒtzung zu erhalten.

Hat der Zentralort einmal ein wie oben beschriebenes Konzept realisiert, stellt sich auch die Frage der Finanzierung des weiteren Ausbaus nur am Rande, da sich die Bewohner, einmal ĂŒberzeugt von den Vorteilen, die geeigneten Fahrzeuge selbst verfĂŒgbar machen werden (Kauf, Mieten, Sharing etc.). Die gesteigerte LebensqualitĂ€t wird ebenso dazu fĂŒhren, dass Gewerbetreibende von selbst das GeschĂ€ftspotential erkennen und sich ansiedeln werden. Das ist dann im wahrsten Sinne des Wortes nachhaltig und sauber und ein sich selbstverstĂ€rkender Prozess.

Fazit: Was Langerwehe jetzt braucht, ist ein von Fachleuten aus den Bereichen Verkehrsplanung/MobilitĂ€t und Digitalisierung moderiertes, parteiĂŒbergreifendes Arbeitsgremium unter Beteiligung interessierter BĂŒrger und aller Interessensgruppen (u.a. ProLangerwehe). Dieses erarbeitet schnellstmöglich konkrete VorschlĂ€ge. Bitte demokratisch streiten und querdenken, auch mal eigene Interessen zurĂŒckstellen, das Ganze ohne ParteiengezĂ€nk und ideologiefrei. Anschließend einen mehrheitlichen BĂŒrgerentscheid auf Basis verschiedener Lösungsoptionen und schon hat man auch noch etwas gegen die Politikverdrossenheit und zur StĂ€rkung unserer Demokratie getan.

Links:

https://www.biohybrid.com/de/der-bio-hybrid

https://www. rena ult.de/modellpa lette/re nault-modellue bersicht/twizy.html

https://www.karrie refuehrer.de/i ngenie ure/der-modellstadtba uer-rof-d r-achim-ka mker-im

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von: Dr.-Ing. Hans-Willi Keßler

52379 Langerwehe-Heistern; Auf der Heide 25

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